95224 ÖsterreicherInnen unterstützen unsere Initiative bereits.  
         
 



 

Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

Jährlicher Krebsabstrich und vorbeugende Impfung
Bis vor wenigen Jahren war es nur möglich, durch den jährlichen Krebsabstrich beim Frauenarzt eventuelle Veränderungen und Krebsvorstufen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln (Sekundärprophylaxe).  Seit Herbst 2006 ist es nun möglich, sich zudem durch eine Impfung gegen so genannte „humane Papillomviren“ vor Gebärmutterhalskrebs und Krebsvorstufen zu schützen (Primärprophylaxe). 99,7% aller Gebärmutterhalskrebsfälle liegt eine Infektion mit humanen Papillomviren zugrunde. Rund drei Viertel werden durch die Virustypen 16 und 18 verursacht. Eine Impfung kann eine Infektion mit diesen beiden HPV-Typen - und damit rund 75% aller Gebärmutterhalskrebsfälle und Vorstufen - von vornherein verhindern. Nachdem durch die Impfung ein Großteil, jedoch nicht alle HPV-Typen erreicht werden, ist der jährliche Krebsabstrich (PAP-Abstrich) bei der Frauenärztin/dem Frauenarzt unbedingt weiterhin nötig.

Derzeit stehen in Österreich zwei Impfstoffe gegen HPV zur Verfügung. Der Vierfach-Impfstoff schützt vor den HPV-Stämmen 6, 11, 16 und 18 und bietet damit zusätzlichen Schutz vor rund 90% der Fälle von Genitalwarzen, einem häufigen und unangenehmen Leiden, das die Lebensqualität und das Sexualleben der Betroffenen erheblich beeinträchtigt. Der Zweifach-Impfstoff schützt vor den HPV-Stämmen 16 und 18.

Den nach aktuellem Stand der Wissenschaft bestmöglichen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs bietet die Kombination aus

- dem jährlichen Krebsabstrich (PAP-Abstrich) bei der Frauenärztin/dem Frauenarzt

und

- der Impfung gegen humane Papillomviren.

Diese beiden Maßnahmen ergänzen einander sinnvoll und sind nicht eine durch die andere zu ersetzen.

Nur die kombinierte Vorsorge aus jährlichem Krebsabstrich und HPV-Impfung schützt bestmöglich vor Gebärmutterhalskrebs. Nutzen Sie das PAP-Erinnerungssystem (PAP-Abstrich=Krebsabstrich) der Österreichischen Initiative gegen Gebärmutterhalskrebs, das Sie verlässlich daran erinnert, einen Termin für die Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt zu vereinbaren! » Registrieren Sie sich jetzt!

Viele europäische Länder setzen diese Möglichkeit der Krankheits-verhinderung durch Impfung ganzer Geburtsjahrgänge bereits aktiv ein. Deutschland, Frankreich, Spanien, Dänemark, Griechenland, England und einzelne Regionen Italiens bieten die Impfung für junge Mädchen im Rahmen des nationalen Kinderimpfprogramms bereits kostenlos an. Auch das Land Burgenland hat kürzlich einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gesetzt: Seit September 2008 wird die Impfung gegen HPV über eine Schulimpfaktion allen Mädchen der 5. - 8. Schulstufe vergünstigt angeboten. (» mehr Infos)

Ziel ist es, diese Vorsorgemaßnahme auch in Österreich allen Mädchen und Frauen möglich zu machen. Durch eine flächendeckende Impfung könnten längerfristig bis zu drei Viertel aller Gebärmutterhalskrebsfälle sowie Krebsvorstufen verhindert werden.

Unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrem Eintrag
» Hier in die virtuelle Unterschriftenliste eintragen

 



 
         
  Copyright © 2008 eXakt PR all Rights reserved